Google Chromebox von Samsung mit Chrome OS
Mit der Chromebox von Google respektive Samsung ist nun ein ultrakompakter Desktop-PC erhältlich, der sich mit den eingebauten Komponenten hauptsächlich im Büro- und Privatgebrauch beweisen soll – vorerst wird das System allerdings ausschliesslich in den USA und in Großbritannien angeboten, der Verkaufstermin Deutschland oder dem Rest Europas steht bisher nicht fest.
Die Samsung Chromebox verfügt über vier Gigabyte bzw. 4096 Megabyte Arbeitsspeicher und arbeitet mit einem bisher nicht näher nicht spezifizierten Intel Core Prozessor. Dieser ist anscheinend ebenfalls für die grafischen HD-Aufgaben zuständig, eine separate Grafikkarte mit dediziertem Grafikspeicher findet in dem ultraflachen Gehäuse ohnehin keinen Platz. Nach bisher vorliegenden Angaben von z.B. netbooknews.de handelt es sich bei der CPU um einen Intel Celeron B840 Doppelkern-Prozessor mit 1,9 Gigahertz Taktfrequenz.
Die Google Chromebox in einem kurzen Video
Die Bildsignal-Ausgabe erfolgt über zwei (!) DisplayPorts++, somit unterstützt die Chromebox auch zwei Monitore (Dual Screen). Die Displayports sind VGA-, DVI- und HDMI-kompatibel, was letztendlich den Anschluss der Chromebox an die verschiedensten PC-Monitore oder modernen Flachbildfernseher (jeweils maximal 30 Zoll) ermöglicht.
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Externe Peripheriegeräte wie Drucker, Digitalkameras, Sticks o.ä. lassen sich über insgesamt sechs USB 2.0 Schnittstellen mit der Chromebox verbinden. Zwei davon befinden sich leicht erreichbar an der Frontseite des Geräts, die restlichen vier diskret auf der Rückseite, oberhalb der beiden o. bereits erwähnten DisplayPorts. Optional kann der Lieferumfang um eine optisch und farblich passende Chrome Tastatur und Chrome Maus erweitert werden.

Die Einbindung in bestehende Netzwerkumgebungen kann kabelgebunden über eine integrierte Gigabit-LAN-Schnittstelle mit zehn, einhundert oder eintausend MBit/s erfolgen. Selbstverständlich besitzt die Chromebox zudem ein integriertes WLAN-Modul für die WiFi-Datenübertragungsstandards 802.11 b, g und n. Smartphones oder andere kompatible Geräte lassen sich zudem via Bluetooth 3.0 ansprechen.
Die eingebaute Solid State Disc (SSD) in der Samsung Chromebox verfügt über eine Speicherkapazität von sechzehn Gigabyte. Somit dürfte es angebracht (und angedacht) sein, die Chromebox für umfangreichere Datenmengen mit einem externen Datenspeicher (im Netzwerk, per USB oder z.B. über Google Drive) zu verbinden. Beim Betriebssystem handelt es sich um Chrome OS mit der neu entwickelten Aura-Oberfläche. Die Unterstützung für weitere Dienste – z.B. für Google Docs – soll in den nächsten Wochen implementiert bzw. erweitert werden, so dass Arbeitsvorgänge auch ohne bestehende Internetverbindung möglich werden.
Zu den genauen Maßen der Chromebox lassen sich derzeit die umgerechneten Werte (inches in Zentimeter) ermitteln. Demnach misst das Gerät circa 190 x 190 x 33 Millimeter bei einem Gewicht von circa 1200 Gramm. Google selbst veröffentlicht für die Chromebox eine Preisempfehlung von USD 329, das entspräche umgerechnet einem Verkaufspreis von circa EUR 263 – in Deutschland könnte der Preis jedoch auf Grund der wesentlich längeren Gewährleistungsfristen etwas höher ausfallen. Als Vertriebspartner wird vermutlich Amazon ins Spiel kommen, vielleicht aber auch weitere Anbieter.

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Bernd Rubel











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