Netbook-Test: Medion Akoya E1228 (MD 98720) von Aldi
Wie bereits angekündigt wird bundesweit zum Monatsanfang ein neues Aldi-Netbook angeboten: das Medion Akoya E1228 (MD 98720) taucht bereits am ersten Juni bei Aldi-Nord auf, Kunden von Aldi-Süd müssen sich leider noch bis zum vierten Juli 2011 gedulden. Für knapp 280 Euro – und damit etwas günstiger als zuvor – erhalten interessierte Käufer solide Standardtechnik für den mobilen Betrieb; besondere Überraschungen sucht man allerdings vergeblich.
So liegt z.B. die Bildschirmgröße des Aldi-Netbooks mit 254 Millimetern bzw. 10 Zoll im gewohnt kleinen Rahmen, auch bei der Auflösung von 1024 x 600 Pixeln bleibt alles wie zuvor. Ärgerlich: im Test (siehe rechts) erwies sich das Display als kontrastreich, zeigte aber mehr oder weniger stark spiegelnde Reflexionen in helleren Umgebungen.
Update Oktober 2011: Medion Akoya E1228 (MD98721)
Wie üblich arbeitet im Medion Akoya E1228 (MD 98720) ein Atom-Prozessor von Intel: der “N570″ beherrscht eine Taktfrequenz von 1,66 Gigahertz und empfiehlt sich als typischer Netbook-Prozessor für die alltäglichen Büroaufgaben oder z.B. das Surfen im Internet. Bei anspruchsvolleren Anwendungen kommen sowohl die CPU als auch der darin integrierte Grafikchip GMA 3150 recht zügig an ihre Leistungsgrenzen (siehe Herstellerspezifikationen, rechts).
Der zugeteilte bzw. eingebaute Arbeitsspeicher im Akoya E1228 ist wie üblich mit einem Gigabyte (1024 Megabyte) recht knapp bemessen, liegt aber so im Rahmen der Vorgabe für das vorinstallierte Betriebssystem Windows 7 Starter. Eine spätere Aufrüstung des RAM sollte mit der früheren Anleitung von ndevil.com für technisch etwas versiertere Besitzer kein Problem sein. Die Festplatte sprengt mit 250 Gigabyte Speicherkapazität keine Grenzen, ein optisches DVD-Laufwerk besitzt das Netbook nicht.
In puncto Anschlüssen ist das MD98720 weitgehend up-to-date, denn neben einer schnellen WLAN-Schnittstelle und Bluetooth 3.0 besitzt das Netbook einen LAN-Anschluß mit maximal 100 MBit/s.; externe Laufwerke, Drucker, Digitalkameras o.ä. Geräte lassen sich mit dem Aldi-Netbook via USB (optional 3.0) verbinden. Ein Speicherkartenlesegerät und eine Webcam wurden bereits in das Gehäuse integriert, allerdings könnte man nach wie vor eine moderne HDMI-Schnittstelle vermissen.
Erfreulich: mit 5200 mAh gehört der eingebaute Li-Ionen-Akku im Medion Akoya E1228 (MD 98720) zu den besseren Netbook-Vertretern und beschert dem Besitzer circa 330 Minuten Laufzeit fernab der Steckdose. Trotz kleinerer Bedienungsmängel im Test dürfte das Netbook angesichts der dreijährigen Garantiedauer ein Schnäppchen sein.

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