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Multimedia-PC Medion Akoya P7350 D (MD 8860) bei Aldi und Hofer

von | 106 | Kategorie: Aldi, Aldi-Nord, Aldi-Schweiz, Aldi-Süd, Hofer, PCs, Schnäppchen, Topnews
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Schon in der kommenden Woche in Deutschland (Aldi-Nord und Aldi-Süd), in der Schweiz und bei Hofer (Aldi-Österreich): ein neuer Aldi-PC steht an. Ab dem 18. März 2010 wird in den Filialen des Discounters ein günstiger Medion Akoya P7350 D (MD 8860) erwartet, der sich durch einen leistungsstarke AMD-Prozessor, eine vermeintlich gute Grafikkarte und viel Festplatten- und Arbeitsspeicher auszeichnet.

Der Medion Akoya P7350 D Aldi-PC arbeitet diesmal nicht mit einem Prozessor von Intel. Stattdessen kommt, wie in regelmäßigen Abständen gewohnt, eine CPU von AMD zum Einsatz. Der AMD Phenom II X4 925 ist ein sogenannter ”Quad Core Prozessor” mit vier Kernen, der mit einer Taktfrequenz von 2.80 Gigahertz arbeitet. Die verschiedenen Zwischenspeicher (Level) summieren sich auf insgesamt 8 Megabyte. Die Leistung des Prozessors reicht für nahezu alle im Privatbereich üblichen Anwendungen aus, auch aufwendige Bild- und Videobearbeitungen sollten kein Problem darstellen. Allerdings darf man bei dieser “Power” auch mit einem erhöhten Stromverbrauch rechnen. Interessant wäre zudem ein Ausblick auf die zu erwartende Lautsärke des Medion Akoya P7350 D unter Vollast, immerhin muss ein solch leistungsstarker Prozessor auch entsprechend gekühlt werden.

Der Prozessor im Aldi-PC wird von einer passenden Grafikkarte aus dem Hause ATi unterstützt. Die ATI Radeon HD 5670 besitzt 1024 Megabyte eigenen Grafikspeicher, wobei es sich um moderne GDDR5-Module handeln soll. Somit muss sich die Grafikkarte nicht beim Arbeitsspeicher (siehe unten) bedienen, um ihre Arbeit zu verrichten. Die GPU unterscheidet sich von vielen Grafikkarten in anderen Discounter-PCs zudem durch ihre bereits vorhandene Fähigkeit, die sogenannte DirectX 11 Technologie zu unterstützen – das ist vorteilhaft für neuere Computerspiele, die bereits mit dieser Technik arbeiten. Nebenbei spendiert die Grafikkarte im Medion Akoya P7350 D die entsprechenden Grafikschnittstellen zum Anschluss diverser Monitore: neben einer bereits veralteten VGA-Schnittstelle finden sich auch eine DVI- und eine HDMI-Schnittstelle. Über letztgenannte könnten auch moderne Flachbildfernseher mit dem MD8860 verbunden werden. Insgesamt recht die Leistung der Grafikkarte bei ihrer Einordung ins Einsteiger-Segment unter einhundert Euro aus – siehe auch die entsprechende Bewertung bei computerbase.de.

Der Arbeitsspeicher im Medion Akoya P7350 D MD 8860 ist mit insgesamt vier Gigabyte recht üppig bestückt. Auch hier handelt es sich mit den verwendeten DDR3-Modulen um Soeicherbausteine der neueren Art. Der Haken: im Auslieferungszustand wird vom Hersteller wie üblich das Betriebssystem Windows 7 Home in der 32Bit-Variante installiert; um den eingebauten Arbeitsspeicher vollständig nutzen zu können, muss jedoch die dem System beiliegende 64Bit-Variante installiert werden. Das bedeutet: Zeit und rudimentäre technische Vorkenntnisse, die sich vor allem bei der dann anstehenden Treiber-Recherche für alle evtl. vorhandenen Peripherie-Geräte bemerkbar machen.

Die Laufwerkskonfiguration im Medion Akoya P7350 D beginnt wie üblich mit der eingebauten Festplatte. Diese bietet diesmal eine enorme Speicherkapazität von nominal 1500 Gigabyte (1,5 Terabyte) – das reicht für Downloads, Musiksammlungen, Bildergalerien, Filme und Programminstallationen. Der Festplattenspeicherplatz könnte noch erweitert werden, wenn man in den sogenannten “Medion Datenhafen” eine kompatible externe Festplatte einlegt, die im besten Fall per schneller eSATA-Verbindung angeschlossen wird. Passend zum Medion Akoya P7350 D werden bei Aldi-Süd die HDDrive2go-Festplatten Tevion P83743 mit 1000 Gigabyte für 69,99 EUR und bei Aldi-Nord die Medion P83751 mit 1500 Gigabyte für 99,99 EUR angeboten. Ansonsten steht im Aldi-PC Medion Akoya P7350 D ein “normaler” CD-/DVD-Brenner zur Verfügung, der natürlich auch zur Datensicherung verwendet werden kann. Ein Blu-Ray-Laufwerk fehlt, was die Klassifizierung zum “Multimedia-PC” etwas negiert. Ebenso Fehlanzeige: eine TV-Karte, wie sie noch im optisch und preislich ähnlichen Vorgänger Medion Akoya P7340 D (MD 8858) vorhanden war.

Später benötigtes Zubehör findet sich im medionshop.de des Herstellers.

Erneut ohne Kritik bleibt die Netzwerkausstattung im Medion Akoya P7350 D: neben einer Gigabit-LAN-Schnittstelle mit 10, 100 oder 1000 Mbit pro Sekunde verfügt der neue Aldi-PC über eine Wireless-LAN-Schnittstelle zur kabellosen Verbindung mit einem bereits vorhandenen Drahtlos-Netzwerk. Dabei wird neben den langsameren Standards “b” und “g” auch der moderne “n”-Standard unterstützt, der unter Idealbedingungen höhere Datenübertragungsraten ermöglichen soll. Zudem verfügt der Medion Akoya P7350 D über eine Firewire-Schnittstelle; Bluetooth fehlt.

Ein Kartenleser für verschiedene Speicherkarten-Formate, insgesamt sechs USB-Anschlüsse und ein Software-Paket aus kostenlosen, zeitlich beschränkt gültigen und an das System gebundenen Programmen runden den Lieferumfang des neuen Aldi-PCs ab. Der Medion Akoya P7350 D wird ab dem 18. März 2010 angeboten und soll je 599 EUR kosten.

Medion Akoya P7350 D (MD 8860) Aldi-PC

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  1. [...] Nachfolger im März 2010: Medion Akoya P7350 D (MD 8860) [...]

  2. “Insgesamt recht die Leistung der Grafikkarte bei ihrer Einordung ins Einsteiger-Segment unter einhundert Euro aus”

  3. [...] zum neuen Aldi-PC Medion Akoya P7350 D wird sich ab Donnerstag bei Aldi-Nord auch ein Multitouch-Monitor Medion Akoya X54000 einfinden. [...]

  4. [...] verschiedenen Technik-Schnäppchen rund um den neuen Aldi-PC soll ab dem 18. März 2010 bei Aldi-Nord auch ein Blu-ray Player fürs heimsche [...]

  5. [...] wird deutlich, dass die kurzfristige Offerte als Gegenangebot zum seit heute erhältlichen Aldi-PC Akoya P7350 D platziert werden soll. Ein Blick in die Produktdetails kann klären, wie sich der immerhin [...]

  6. [...] 2,60 Gigahertz getaktet ist. Der Level-Zwo-Cache misst zwei Megabyte. Zim Vergleich: im Vorgänger Akoya P7350 D (MD 8860) wurde noch ein Phenom II X4 925 angepriesen. Die Grafikkarte kommt ebenfalls aus dem Hause AMD: [...]

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