Medion Akoya P6816 (MD 99040) Notebook im Juli 2012 bei Aldi-Nord

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Mit dem Medion Akoya P6816 (MD 99040) wird ab dem fünften Juli 2012 bei Aldi-Nord ein neues Aldi-Notebook angeboten: das Laptop besitzt eine vollwertige Grafikkarte und einen leistungsstarken Prozessor, der leider nur aus der vergangenen zweiten Prozessor-Serie des Herstellers Intel stammt. Im uns bisher vorliegenden Prospektmaterial fehlen leider einige Angaben, so dass die Leistung des Notebooks noch nicht abschliessend eingeschätzt werden kann.

Der Prozessor im Medion Akoya P6816 (MD 99040) stammt wie üblich von Intel: beim Core i7-2670QM handelt es sich um einen Vierkern-Prozessor aus der zweiten Prozessorgeneration “Sandy Bridge”, die mittlerweile von der dritten Prozessorgeneration “Ivy Bridge” abgelöst wurde. Die CPU besitzt sechs Megabyte Smartcache und arbeitet im Normalbetrieb mit einer Taktfrquenz von 2,20 Gigahertz. Via Turboboost kann sich die Taktfrequenz dynamisch auf bis zu maximal 3,10 Gigahertz steigern, sofern eine Anwendung oder das Betriebssystem diese Rechengeschwindigkeit anfordern.

Im Prozessor befindet sich mit dem Intel HD Graphics 3000 ein eingebauter Grafikchip, der im weniger anspruchsvollen Büroalltag genutzt werden könnte. Ansonsten schaltet sich über die sogenannte Optimus-Technologie eine vollwertige Grafikkarte zu: die Nvidia GeForce GT650M im Medion Akoya P6816 (MD 99040) besitzt in der vorliegenden Ausstattungsvariante zwei Gigabyte bzw. 2048 Megbyte dedizierten Grafikspeicher, wobei die Speicherart – langsamerer DDR3 oder schnellerer GDDR5 – leider nicht genannt wird.

Für das verwendete Display des Aldi-Notebooks – ein Modell mit 15,6 Zoll bzw. 396 Millimetern Bildschirmdiagonale bei einer maximal erreichbaren Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten – sollte die Leistung der Grafikkarte völlig ausreichen. Bei anspruchsvolleren Anwendungen wie z.B. modernen Computerspielen muss man je nach verwendetem Speichertyp u.U. Einschränkungen bei der Detailtiefe hinnehmen. Externe Bildschirme lassen sich mit dem Medion Akoya P6816 (MD 99040) über eine HDMI-Schnittstelle verbinden, vermutlich besitzt das Aldi-Notebook auch einen VGA-Anschluss für ältere Monitore. Kabellos lassen sich die Bildsignale via WiDi (Intel Wireless Display) auf einen Bildschirm übertragen, sofern dieser mit einem entsprechenden Empfangsmodul oder -Adapter ausgestattet wird.

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Der letztgenannte Punkt macht eventuell auch dann Sinn, wenn der dem Medion Akoya P6816 (MD 99040) beiliegende USB DVB-T Tuner zum Einsatz kommt, der den digital-terrestrischen Fernsehempfang in entsprechend ausgebauten Sendegebieten ermöglicht. Für den Sound sorgt in allen Fällen ein integriertes Soundsystem inklusive Stereolautsprechern und eingebautem Subwoofer.

Neben dem heutzutage obligatorischen DVD-Brenner ohne Blu-ray Fähigkeiten besitzt das Medion Akoya P6816 (MD 99040) Notebook von Aldi eine Festplatte mit bisher nicht genannter immerhin 750 Gigabyte Speicherkapazität. Auch Angaben zum Arbeitsspeicher liegen uns noch nicht vor, was die Einschätzung der zu erwartenden Performance massgeblich beeinflussen würde. Externe Laufwerke und andere Peripheriegeräte lassen sich mit dem Notebook über diverse USB-Schnittstellen verbinden, von denen mindestens eine den schnelleren Datenübertragungsstandard USB 3.0 beherrscht. Kompatible Smartphones und andere Peripheriegeräte kommunizieren auf Wunsch via Bluetooth 4.0, zudem wird das Aldi-Notebook vermutlich mit einer LAN- und einer WLAN-Schnittstelle für den kabelgebundenen oder kabellosen Netzwerkbetrieb ausgestattet sein. Die im Displayrahmen eingebaute Webcam gehört mit ihrer Auflösung von 1,3 Megapixeln zu den besseren Modellen und soll sich für Bildtelefonate oder Videochats “von Angesicht zu Angesicht” eignen.

Beim vorinstallierten Betriebssystem handelt es sich um die 64Bit-Variante von Windows 7 Home Premium, die sich durch das Verkaufsdatum für ein kostengünstiges Upgrade auf Windows 8 Pro qualifiziert. Damit wäre man irgendwann zumindest beim Betriebssystem auf neuestem Stand, sofern man den o. bereits erwähnten Rückschritt in der Prozessorhistorie akzeptieren kann.

Der Lithium-Ionen Akku im Medion Akoya P6816 (MD 99040) besitzt sechs Zellen, zur maximal erreichbaren Akku-Laufzeit äussert sich Aldi nicht. Mit einem Gesamtgewicht von circa 2,6 Kilogramm und den äusseren Abmessungen von circa 380 x 34/40 x 265 Millimetern bleibt das Notebook recht kompakt, muss sich aber heutzutage mit wesentlich flacheren und leichteren Ultrabooks in einer etwas höheren Preisregion messen lassen.

Werbefilm von Medion:

Inklusive einer DVB-T Antene und einer zugehörigen Fernbedienung sowie drei Jahren Herstellergarantie soll das Medion Akoya P6816 (MD 99040) bei Aldi-Nord je 699 Euro kosten. Der Preis scheint insgesamt akzeptabel, kann aber ebenso wie die Performance erst nach der Bereitstellung weiterer Angaben Arbeitsspeicher- und Festplattenspeicher-Kapazität) eingeschätzt werden (nachgetragen, siehe unten). Bei Aldi-Süd wird das Notebook anscheinend nicht angeboten, dort erwarten wir zeitgleich erneut den bereits bekannten Tablet-PC Medion Lifetab P9516.

Update: die Festplattenkapazität ist mit 750 Gigabyte durchaus akzeptabel, allerdings erweist sich der Arbeitsspeicher des Aldi-Notebooks als äusserst spärlich bestückt: lediglich vier Gigabyte stehen im Auslieferungszustand zur Verfügung, hier hätten acht Gigabyte eine wesentlich stimmigere Gesamtkonfiguration ergeben.

Update: die Stiftung Warentest hat einen Test veröffentlicht.

Medion Akoya P6816 (MD 99040)

Medion Akoya P6816 (MD 99040) Notebook im Juli 2012 bei Aldi-Nord, 3.0 out of 10 based on 8 ratings

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Bildergalerie

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Medion Akoya P6816 High-Performance-Notebook Aldi-NordMedion Akoya P6816 (MD 99040) Aldi-NotebookMedion Akoya P6816 (MD 99040) RueckseiteMedion Akoya P6816 (MD 99040) FrontansichtAldi-Notebook Medion Akoya P6816 (MD 99040) im Juli 2012 www.medionshop.de

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4 Kommentare vorhanden.

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  1. Dieser Rechner ist mit i7 gegenüber dem i5 (wie ich ihn habe) ein Fortschritt,
    aber ansonsten sehr mager.
    Bei mir war/ist eine 1TB-Platte drin. Jetzt sind es 750 GB.
    Die Bildschirmauflösung bei mir ist 1600×900, jetzt ist sie nur (im
    heutigen ALDI-Prospekt VERSCHWIEGEN!) 1366×768!
    Bei mir wurden 8 GB RAM verbaut, jetzt wurden nur 4 GB spendiert.
    DVB-T macht jetzt den Kohl nicht fett, das von MEDION taugt sowieso wenig.
    Bei meinem Akoya hat die zusätzliche Grafik “nur” 1 GB Speicher, was bislang
    reichte. Die HD3000-Grafik ist die gleiche.
    Empfehlung:
    Beim aktuellen Notebook die Finger weg!

  2. Zitat:
    “Im Prozessor befindet sich mit dem Intel HD Graphics 3000 ein eingebauter
    Grafikchip, der im weniger anspruchsvollen Büroalltag genutzt werden könnte.”
    Das ist stark untertrieben.
    Bei mir befindet sich auch ein i7-2600k-Desktop, der ausschließlich die Grafik
    HD3000 benutzt (es wurde KEINE gesonderte Grafikkarte eingebaut).
    Dieser Rechner wird vorwiegend für den Videoschnitt benutzt. Dabei wird das
    besonders schnelle GPU-Rendern von meinen Programmen sogar unterstützt
    (Cyberlink, LoiLo).
    Das sollte von jedem Interessenten wahrgenommen werden.

  3. @2: Der HD Graphics 3000 im i7-2600k ist nur bedingt mit dem Chip im 2670QM vergleichbar. Zudem wird beim Videoschnitt und ähnlich anspruchsvollen Aufgaben der wesentlich stärkere Desktop-Prozessor einen grossen Teil der Aufgaben “selbst” erledigen.

  4. @1: Die Display-Auflösung von 1366 x 768 Pixeln ist bei einem 15,6″ Bildschirm (gegenüber 1600 x 900 Pixeln bei 17,3 Zoll) völlig normal und wird im uns vorliegenden Prospektmaterial genannt. Ich nehme an, bei dem Vergleichsmodell handelt es sich um das Medion Akoya P7812 (MD 98770) (November 2011)? Dann ist auch der Unterschied bei den Grafikkarten (Fermi 555m vs. Kepler 650m Generation) recht gross.

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